Das Vorhaben plant das „Levy-Haus“ zu einem überregional bedeutsamen Dokumentations-, Bildungs- und Begegnungszentrum umzubauen, in dem Kultur derart gelebt wird:
Damit soll das "Klein.Stadt.Erwachen" als Engagement-Netzwerk, als Kinder- und Jugendgremium, also das ehrenamtliche Engagement der Stadt ein eigenes Haus bekommen. Auch die Mitmachen-Galerie "L'art CHECKERS", die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie "Recknitz-Trebeltalgemeinden" sowie das "Stadt- und Standortmarketing Bad Sülze" finden künftig hier ihr zuhause. So der Plan!
Der Hintergrund: Die Stadt Bad Sülze ist durch eine Schenkung verantwortungsvolle Nutzerin des Privatarchivs der jüdischen Familie Levy aus Bad Sülze geworden. Auf Initiative des Kultur- und Heimatvereins der Stadt entstand die bundesweit gewürdigte Ausstellung „Levy. Eine Familie aus Bad Sülze.“
Der Plan: Im Mittelpunkt dieses Vorhabens steht das ehemalige Wohnhaus der jüdischen Familie Levy, das seit vielen Jahren ungenutzt und dem Verfall preisgegeben ist. Der Privateigentümer verkaufte das Haus auf Initiative der Stadt an diese, da er selbst kein Interesse an der Sanierung hatte. Die Sanierung und geplante Nutzung dieses traditionsbehafteten Hauses dienen nicht nur der Würdigung jüdischer Opfer, sondern werden zum regionalen Sinnbild für Willkommens-, Erinnerungs- und Umgangskultur in einer ländlichen aber auch Tourismusregion. Der „Ausweis“ einer Region, Menschen unabhängig ihrer Herkunft, Tradition und Lebensart willkommen zu heißen, wird in diesen kritischen Zeiten immer wertvoller, wenn wir die Vielfalt des Lebens aktiv erhalten und nutzen wollen. Das Projekt plant das „Levy-Haus“ zu einem überregional bedeutsamen Dokumentations-, Bildungs- und Begegnungszentrum umzubauen, in dem Kultur derart gelebt wird. Die bestehende Ausstellung „Levy. Eine Familie aus Bad Sülze.“ ist als ein inhaltlicher Mittelpunkt und Dauerausstellung in dem herzustellenden Gebäude geplant. Erd-, Ober- und Dachgeschoss sowie ein Hofgebäude sind zur Nutzung als überregional wirksames Demokratie- und Kulturzentrum mit Ausstellungs-, Veranstaltungs-, Tagungs-, Begegnungs-, Seminarräumen, Büro, Sanitär und Teeküche barrierefrei um- und auszubauen.